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unterrichtsfreie Tage wegen Kollegiumsarbeit
Klassenspiel der 8. Klasse „Wintermärchen“ von W. Shakespeare
Klassenspiel der 8. Klasse „Wintermärchen“ von W. Shakespeare
Klassenspiel der 8. Klasse „Wintermärchen“ von W. Shakespeare
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Osterferien
Alle 212 Waldorfschulen waren an diesem Tag aufgerufen, sich für benachteiligte Kinder einzusetzen und einen aktiven Beitrag zur Förderung von Schulen oder sozialen Projekten in Entwicklungsländern zu leisten. Konkret bedeutete das für die Schülerinnen und Schüler, dass sie einen Tag lang ihre Arbeits- bzw. Kreativitätskraft zur Verfügung stellten und das Geld, das sie dabei erwirtschafteten, einem gemeinnützigen Projekt zu spenden um damit einen Beitrag zu leisten gegen die herrschende Ungerechtig- keit in der Welt. In Entwicklungsländern werden Schulen und Sozialprojekte unterstützt, die unter schwie- rigsten Verhältnissen versuchen, mit Hilfe der Waldorfpädagogik das Kind in den Mittel-punkt zu stellen und ihm damit eine adäquate Entwicklungsmöglichkeit zu geben. Welche positive Auswirkung so ein Tag haben kann, zeigte der WOW- Day 2004. Hier kamen durch das Engagement von 112 Schulen 356 000 € zusammen! Mit diesem Geld konnten die „ Freunde der Erziehungskunst“, die Koordination und Verteilung der Spenden über-nahmen, vielen Initiativen in Afrika helfen und Entwicklungen ermöglichen, die es ohne den WOW- Day nicht gegeben hätte: Es verändert die Welt, wenn z.B. Frauen aus den Townships um Kapstadt eine Erzieherinnenausbildung machen können, dann ihr eigenes „Educare Centre" eröffnen - und viele kleine Kinder nicht mehr trostlose Tage auf der Straße verbringen müssen, sondern an einem sicheren Ort, an dem sie immer herzlich willkommen sind, eine warme Mahlzeit bekommen und liebevoll betreut werden! Diese und andere Projekte sind dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen. „[...] In Erziehung zu investieren heißt, in Hilfe zur Selbsthilfe zu investieren. Nur so kann der Zirkel aus Verwahrlosung und Gewalt durchbrochen werden und die brasilianische Gesellschaft Schritt für Schritt, Kind für Kind an Seele und Leib gesunden.“ Dies ist ein Zitat von Vivian Fraenkel, Mitarbeiterin des Projektes „Salva Dor“. Das Projekt „Associacao Educacional Salva Dor“ befindet sich in Sao Làzaro. Das ist ein winziger Stadtteil in Salva Dor, der Hauptstadt des Bundesstaates Bahia im Nordosten Brasiliens. Hier arbeitete eine ehemalige Schülerin unserer Schule für einige Monate und kann durch persönliche Kontakte garantieren, dass dort Gelder dringend gebraucht und sinnvoll eingesetzt werden. Ziel dieser an der Waldorfpädagogik orientierten sozialpädagogischen Einrichtung ist es, den Kindern der Gemeinschaft Sao Lázaro durch pädagogische Sozialarbeit zur Seite zu stehen. Hier werden Kinder im Alter von 2 - 14 Jahren in verschiedenen Gruppen betreut und unterrichtet, es wird zusammen gesungen, musiziert, gebacken und gegessen. Die Kinder hören Geschichten, sie malen, basteln und unternehmen Ausflüge. Dabei wird versucht, möglichst individuell auf die einzelnen Kinder einzugehen. Das Projekt bietet den Kindern einen Zufluchtsort, in dem ihre Menschenwürde nicht mit den Füßen getreten wird, sondern die Kinder sich als Menschen fühlen und so Kraft und Vertrauen schöpfen können.
Veröffentlicht am 01. Oktober 2009
in der Kategorie Aktuelles von der Rudolf-Steiner-Schule